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11. März 2014
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Interaktive Markenführung - Werbung für die Generation Y


Eventuell steht die Werbung vor der größten Herausforderung seit dem Beginn der massenmedialen Markenkommunikation. Nicht nur, weil die zunehmende Zersplitterung der Media-Kanäle gerade kleinere Marken unter den Rand der Wahrnehmungsschwelle treibt.

Nicht nur, weil nun auch die Grenzen der jüngsten „Hoffnungsträger“, wie Targeting oder Retargeting, zum Vorschein kommen. Wer klickt schon auf einen Banner mit roten Schuhen von Zalando, nur weil er einen seit 4 Wochen begleitet? 

Oder was passiert im Kopf eines Menschen, der sich ein Produkt auf einer Website angesehen hat und der dann, mittels Retargeting, auch auf ganz anderen Plattformen Banner für eben jenes Produkt eingeblendet bekommt? Er fühlt sich beobachtet und verfolgt, in seiner Privatsphäre verletzt. Jedenfalls liegt dieser Schluss nahe. Aber all das sind keine unlösbaren Probleme. Keine, die sich nicht durch weitere Optimierung auf ein erträgliches Maß reduzieren ließen.

Die eigentliche Herausforderung könnte eher darin bestehen, dass sich das Publikum radikal verändert. Und darauf ist die Werbung nicht vorbereitet. Die nächste Generation der potenziell wohlhabenden Käufer, die Generation Y, ist mit dem Internet aufgewachsen. Stefan Zschaler beschreibt, in Lürzer´s Archiv Nr. 1-2014, was das bewirkt:

„Durch die digitale Kommunikation hat sich die Werbung extrem verändert. Zum einen spielt Technologie bei der Ideenfindung eine viel größere Rolle als früher. Zum anderen - und das finde ich schon fast revolutionär – können Marken den Kunden nichts mehr vorgaukeln. Alles ist transparent geworden. Unsaubere Machenschaften und Unehrlichkeiten gehen in Sekunden um die Welt und zwingen nicht nur Unternehmen, sondern ganze Regierungen, zu handeln und sich zu verändern. Menschen treten viel stärker in den Dialog mit Obrigkeiten oder Marken und fordern sie heraus. Es ist atemberaubend, was gerade passiert und noch passieren wird.“
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30. März 2013
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Amir Kassaei hat recht

Kritisiert wurde Amir Kassaei in zahlreichen Kommentaren auf den Facebook-Seiten von W&V, Horizont und SZ-Magazin vor allem wegen der Art, wie er mit der Werbebranche, mit Mitbewerbern und Mitarbeitern umgeht.

Amir Kassaei Interview im SZ Magazin
Mit Aussagen wie, „wir haben uns darauf verlassen, dass die Reise mit den Helmut-Lang-Anzügen, den weißen Porsches und den Kokslinien immer so weitergeht“, macht man sich eben keine Freunde.
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15. Februar 2013
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Mundpropaganda

Gut gedacht, klasse gemacht! Da geben wir gerne der Marke Martin Oetting auch hier eine Bühne:
01. November 2012
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Goldideen - und die real existierende Werbung

Die neuerliche Diskussion um „Goldideen“ und den „Award-Zirkus“, ausgelöst durch Jung von Matt, schadet der gesamten Branche, zumindest kurzfristig.
Kreativität und Effizienz
Der Rückzug der größten Artisten und die öffentlichen Reaktionen ihrer Wettbewerber enttarnen die einst geschätzte Ideenschau als selbstverliebtes Branchenspektakel. Die öffentliche Debatte wirkt wie eine Fortsetzung der Jury-Arbeit mit anderen Mitteln. Sie wirft rückwirkend ein schlechtes Licht. Das degradiert nicht nur den Wert von ADC-Nägeln und Cannes-Löwen. Auch der GWA-Effie ist betroffen, denn Leitfiguren, Mechanismen und Motive weisen Parallelen auf.

Sollte sich dieser Eindruck in breiteren Kreisen verfestigen, bräuchte Jung von Matt 2014 gar nicht mehr anzutreten. Auch andere Agenturen könnten Zeit und Einreichungsgebühren sparen, denn zur Neukundengewinnung dürften die Agentur-Rankings von Manager Magazin, W&V und Horizont bis auf weiteres nicht mehr zu gebrauchen sein.

Das wäre das Ende einer Ära und der Beginn einer neuen. Anstatt sich um die Ausrichtung zeit- und kostenintensiver Award-Shows zu kümmern, könnten GWA und ADC endlich die - bislang nur postulierten - Zusammenhänge zwischen Kreativität und Effizienz erforschen und messbar machen.

Betriebswirtschaftler würden diese Zusammenhänge verstehen. Unternehmen würden Agenturen wieder für Kreativität bezahlen. Kein Mensch käme noch auf die Idee Goldideen zu produzieren, denn zukünftig würde jede Idee in der real existierenden Werbung benötigt. Ganz nebenbei könnten Werbeblöcke besser werden, Zuschauer müssten sich nicht gelangweilt abwenden und das Berufsbild des Werbers würde in neuem Glanz erstrahlen.

Damit hätte Jung von Matt dann allerdings ganze Arbeit geleistet.
16. Oktober 2012
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Neuromarketing - von Hirnscans und Hütchenspielern

Seit Urzeiten träumen Psychologen vom Blick in den Kopf des Menschen und das Marketing vom gläsernen Konsumenten.

Dieser Traum scheint nun zum Greifen nah: Neurowissenschaften und Neuromarketing sei Dank. Inzwischen listet Amazon 174 Bücher zum Thema „Neuromarketing“, ganze Kongresse werden veranstaltet und zahlreiche Firmen bieten, mit vielversprechenden Botschaften, ihre Dienste an:

„Gerade in den letzten 10 Jahren haben die Neurowissenschaften unglaubliche Fortschritte gemacht.“
„Mittels moderner, bildgebender Verfahren schauen Forscher dem Gehirn bei der Arbeit zu.“
„Wie man mit dem Hirnscanner TV-Spots optimieren kann.“
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