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21. Februar 2015
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Werbung kann so sexy sein!

Engagement: Feuer und Flamme für Olympia 2024
Foto: 20.000 Menschen engagierten sich in Hamburg für Olympia 2024, auch ein Ergebnis von gelungener Werbung.

Wer in den letzten Tagen die Fachpresse verfolgte, konnte sich dem Eindruck nur schwer entziehen, dass die Werbebranche – wieder einmal – auf ihr nahes Ende zusteuert. Nicht leicht zu ertragen, wie sich die Chefs großer und angesehener Werbe- und Mediaagenturen gegenseitig der Unfähigkeit bezichtigen. Manche ziehen sich angesichts der scheinbaren Misere gar ganz aus der Branche zurück, der eine lauter, noch mehr vielleicht leiser.

Viel entspannter und wohltuender wirken in diesen Zeiten der digitalen Transformation unsere Kollegen jenseits des Atlantischen und des Pazifischen Ozeans auf mich. Zum einen war da der Artikel von Keith Reinhard in Adweek: “The Future of Advertising Still Rests on the Art of Connecting Brands and Consumers. More than ever, it's about authentic and compelling stories.”

Auf die Phase der digitalen Disruption folgt für Reinhard eine Zeit der "Letzten Erkenntnis": “Among other things it will become quite clear that there is a profound divide between creating a buzz and creating a brand. There's an important difference between a one-off stunt and an enduring brand story. There's a difference between an algorithm and an insight into human nature and between mere contact and true connection. Finally, there's a wide gulf between big data and a big idea.”

Zum anderen hatte ich wieder einmal einen Schriftwechsel mit Michael Robert Neale. Unser erstes Treffen war 2006 in Sydney, anlässlich der Media Engagement Conference. Ich war begeistert von den Inhalten der Konferenz und entschloss mich, für eine Keynote Speech zum Thema “Penetrating the New Media Environment with Stand-Out Creative that Truly Speaks to Your Consumer”, nach Australien zu fliegen.

Diese Woche schickte mir Michael ein Whitepaper mit dem Titel „The Three Es of Marketing“. Schon in der Einleitung wird deutlich, dass die Menschen dem traditionellen Marketing gegenüber immer skeptischer werden. Dafür hat der Marketer die Chance einzelnen Kunden zuzuhören und mit Ihnen in einen respektvollen Dialog zu treten.

Im weiteren Verlauf führt Michael aus, wie es mit Hilfe der „drei E“, auch heute noch gelingt, erfolgreiche Beziehungen zwischen Menschen und Marken aufzubauen.  

Es geht noch immer und nur darum "Engagement" herzustellen, zum Beispiel wie bei der Olympia-Bewerbung 2024 von Hamburg.

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, wieviel Spaß das macht. Werbung kann so sexy sein!

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17. April 2013
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Werbung heißt Verführung

"Der Stil einer guten Markenwerbung muss der Stil einer jungen Dame sein, die sich niemals hemmungslos und gewalttätig aufdrängen darf, sondern die sich mit der heimlichen Kunst der Verführung in das richtige Licht setzt, bis die Männer ihr Opfer bringen." (Hans Domizlaff)

Als junge Dame und angehende Markenstrategin stelle ich mir die Frage: Ist dieses Zitat zu Zeiten immer lauter werdender Abverkaufswerbung noch aktuell oder sogar aktueller denn je? Es scheint immer mehr darum zu gehen, schnelle Erfolge zu erzielen, als eine langfristige Marken- und Kommunikationsstrategie zu verfolgen. Dabei zeigt sich, dass die erfolgreichsten oft nicht die lautesten Marken sind.
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30. März 2013
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Amir Kassaei hat recht

Kritisiert wurde Amir Kassaei in zahlreichen Kommentaren auf den Facebook-Seiten von W&V, Horizont und SZ-Magazin vor allem wegen der Art, wie er mit der Werbebranche, mit Mitbewerbern und Mitarbeitern umgeht.

Amir Kassaei Interview im SZ Magazin
Mit Aussagen wie, „wir haben uns darauf verlassen, dass die Reise mit den Helmut-Lang-Anzügen, den weißen Porsches und den Kokslinien immer so weitergeht“, macht man sich eben keine Freunde.
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01. November 2012
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Goldideen - und die real existierende Werbung

Die neuerliche Diskussion um „Goldideen“ und den „Award-Zirkus“, ausgelöst durch Jung von Matt, schadet der gesamten Branche, zumindest kurzfristig.
Kreativität und Effizienz
Der Rückzug der größten Artisten und die öffentlichen Reaktionen ihrer Wettbewerber enttarnen die einst geschätzte Ideenschau als selbstverliebtes Branchenspektakel. Die öffentliche Debatte wirkt wie eine Fortsetzung der Jury-Arbeit mit anderen Mitteln. Sie wirft rückwirkend ein schlechtes Licht. Das degradiert nicht nur den Wert von ADC-Nägeln und Cannes-Löwen. Auch der GWA-Effie ist betroffen, denn Leitfiguren, Mechanismen und Motive weisen Parallelen auf.

Sollte sich dieser Eindruck in breiteren Kreisen verfestigen, bräuchte Jung von Matt 2014 gar nicht mehr anzutreten. Auch andere Agenturen könnten Zeit und Einreichungsgebühren sparen, denn zur Neukundengewinnung dürften die Agentur-Rankings von Manager Magazin, W&V und Horizont bis auf weiteres nicht mehr zu gebrauchen sein.

Das wäre das Ende einer Ära und der Beginn einer neuen. Anstatt sich um die Ausrichtung zeit- und kostenintensiver Award-Shows zu kümmern, könnten GWA und ADC endlich die - bislang nur postulierten - Zusammenhänge zwischen Kreativität und Effizienz erforschen und messbar machen.

Betriebswirtschaftler würden diese Zusammenhänge verstehen. Unternehmen würden Agenturen wieder für Kreativität bezahlen. Kein Mensch käme noch auf die Idee Goldideen zu produzieren, denn zukünftig würde jede Idee in der real existierenden Werbung benötigt. Ganz nebenbei könnten Werbeblöcke besser werden, Zuschauer müssten sich nicht gelangweilt abwenden und das Berufsbild des Werbers würde in neuem Glanz erstrahlen.

Damit hätte Jung von Matt dann allerdings ganze Arbeit geleistet.

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16. Oktober 2012
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Neuromarketing - von Hirnscans und Hütchenspielern

Seit Urzeiten träumen Psychologen vom Blick in den Kopf des Menschen und das Marketing vom gläsernen Konsumenten.

Dieser Traum scheint nun zum Greifen nah: Neurowissenschaften und Neuromarketing sei Dank. Inzwischen listet Amazon 174 Bücher zum Thema „Neuromarketing“, ganze Kongresse werden veranstaltet und zahlreiche Firmen bieten, mit vielversprechenden Botschaften, ihre Dienste an:

„Gerade in den letzten 10 Jahren haben die Neurowissenschaften unglaubliche Fortschritte gemacht.“
„Mittels moderner, bildgebender Verfahren schauen Forscher dem Gehirn bei der Arbeit zu.“
„Wie man mit dem Hirnscanner TV-Spots optimieren kann.“
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